Presseveröffentlichungen
2008 22 Mai
LaKo
JuLis nominieren in Greiz ihren Spitzenkandidaten
Studiengebühren müssen sozialverträglich sein und sachbezogen verwendet werden.
Patrick Brauckmann, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Gerhard Jahns aus Jena soll ins Wahlrennen
Greiz (OTZ/-lz). Die Jungen Liberalen Thüringens (JuLis) schicken mit dem Jenenser Gerhard Jahns einen eigenen Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2009 ins Rennen. Das beschlossen die 22 Delegierten des Landeskongresses, der am Wochenende in
der Greizer Altstadtgalerie zusammen kam. Selbst Verantwortung zu übernehmen sei für alle Teilnehmer des Kongresses ein wichtiges Ziel, daher unterstützten sie ein mütig diesen Vorschlag, wie der Landesvorsitzende der JuLis, Patrick Brauckmann aus
Jena, am Sonntag im Gespräch mit der OTZ betonte. Im Mittelpunkt der Diskussion stand das Grundsatzprogramm der Jungliberalen Thüringens mit Blick auf das Wahljahr 2009.
Im Kern geht es um Chancengleichheit ohne "Gleichmacherei", erklärt Brauckmann.
"Der Staat soll sich mit Regulierungen zurück nehmen und den Schulen und Hochschulen mehr Freiraum im Unterrichts- und Studienprogramm geben. Wir sehen das Problem der Abwanderung gerade junger Leute eng verknüpft mit den Möglichkeiten der
Bildung und Ausbildung, die grundsätzlich vom Staat finanziert werden muss. Allerdings sollte es für Ausbildungseinrichtungen auch Möglichkeiten geben, Studiengebü hren zu erheben", befürwortet der JuLi-Landesvorsitzende die umstrittenen Gebühren, will sie allerdings an sachbezogene Verwendung für die Uni geknüpft und sozialverträglich gestaltet wissen. "Wir wollen kein amerikanisches Modell, wo ein Semester taus ende Dollar kostet", unterstreicht Patrick Brauckmann nachdrücklich, es könne nicht sein,
dass man von der Uni mit einem Abschluss und gleichzeitig einem Riesenschuldenberg kommt.
Erfolg hatte der gastgebende, jüngste Kreisverband der Jungliberalen aus Greiz mit seinem Antrag, die Forderung nach bundesweiter Anerkennung von Hochschulabschlüs sen, wie bspw. Lehramtsabschlüssen, ins Grundsatzprogramm aufzunehmen, wie
Kreisvorsitzende Evelyn Zschächner informiert.
Begeistert waren die Jungliberalen von einer Stadtführung durchs nächtliche Greiz mit dem Nachtwächter, die sie am Sonnabend gemeinsam unternommen hatten.
Die 22 Delegierten, die insgesamt 170 Junge Liberale in Thüringen vertreten, kamen am Sonnabend mit Kreisvorsitzendem Dirk Bergner über die Arbeit vor Ort ins Gesp räch. Am Sonntag hatte der Vorsitzende des Liberalen Mittelstands, Thomas L.
Kemmerich, der Greizer Runde einen Besuch abgestattet.
18.05.2008
OTZ - OSTTHÜRINGER Zeitung Verlag GmbH & Co. KG



