Presseveröffentlichungen
2008 30 Mai
Hochschulpolitik
Weimarer Urteil zeigt Konzeptionslosigkeit der Landesregierung
Jena, 30.05.2008 - Aus der Sicht der Jungen Liberalen Thüringen ist das Urteil des Verwaltungsgerichtes Weimar zu den Verwaltungsgebühren nur ein Beispiel für die Konzeptionslosigkeit der Landesregierung im Bereich der Hochschulpolitik. "Es ist bezeichnend, dass das Gericht nicht die Gebühr sondern die mangelnde rechtliche Umsetzung moniert hat. Hier zeigt sich einmal mehr die Konzeptionslosigkeit der Landesregierung in Bezug auf den Hochschulstandort Thüringen" , erklärte Landesvize Gerhard Jahns. Für die Jungen Liberalen ist der Wettbewerb der Länder um die besten Hochschulen und Studenten schon längst entbrannt. Die Landesregierung lässt aber bisher jeglichen Willen vermissen die sich bietenden Chancen zu nutzen. "Thüringen kann nicht bis nach der Landtagswahl warten. Die notwendigen Maßnahme zur Verbesserung der Lage der Hochschulen in Thüringen hätten schon längst erfolgen müssen. so Jahns weiter.
Die Jungen Liberalen sehen dabei aber auch vor allem die Hochschulen selber in der Verantwortung. Die Erfahrungen und die Flexibilität die direkt vor Ort vorliegen ist eine unverzichtbare Ressource die genutzt werden sollte. Unverzichtbar ist dabei für die Jungen Liberalen eine größtmögliche Autonomie der Hochschulen. "Hätte die TU Ilmenau selber die notwendigen Verwaltungsvorschriften erstellt, wäre es mit Sicherheit nicht zu dieser dilettantischen Umsetzung gekommen." so Jahns abschließend.



