Presseveröffentlichungen


2008 12 Sep

PRESSEMITTEILUNG - Landesparteitag

Thüringen als Modellregion für E-Government

Evelyn Zschächner

Junge Liberale wollen Landesparteitag
inhaltlich prägen

Effizienter, effektiver und bürgerfreundlicher könnte Verwaltung in Thüringen aus Sicht der Jungen Liberalen (JuLis) mit der Einführung von E-Government werden. Deshalb setzen sie sich mit einem Antrag auf dem Parteitag der FDP am kommenden Samstag in Zeulenroda für den deutlichen Ausbau elektronischer Verwaltungsstrukturen ein.

Nach den Vorstellungen der JuLis muss es möglich sein, Anträge und Formulare rasch und unbürokratisch über das Internet einreichen zu können. "Das spart Zeit, Geld und kommt letztenendes der wirtschaftlichen Entwicklung im Land zugute", sagt Gerhard Jahns, Chefprogrammatiker der Thüringer Jungliberalen.

"Im Bereich E-Government ist Thüringen ein echtes Entwicklungsland. Selbst einfachste Verwaltungsvorgänge können in vielen Kommunen nicht über das Internet erledigt werden" ärgert sich Jahns über die fehlende Kundenorientierung des staatlichen Verwaltungsapparates.

"Eine bürgerfreundliche und wirtschaftspolitisch kluge Verwaltungsorganisation sieht anders aus", so Jahns, der auch Spitzenkandidat der JuLis für die Landtagswahl ist.

In ihrem Antrag fordern die Jungliberalen dazu auf, die ländliche Struktur Thüringens als Chance für die Umsetzung neuer Ideen und Technologien zu begreifen. "Thüringen kann eine Modellregion in Sachen elektronischer Verwaltung werden. Dieses Potential gilt es zu erkennen und zu nutzen", sagt der 26jährige.

Zugleich verweist er darauf, dass allen Bürgerinnen und Bürgern der Zugang zu einer schnellen Internetverbindung möglich sein muss, um E-Government uneingeschränkt nutzen zu können. Ländliche Regionen dürften nicht von der technischen Entwicklung abgekoppelt werden, sagt Jahns. Die Thüringer JuLis fordern daher auch die Ausweitung des DSL-Netzes auf den gesamten Freistaat.




Druckversion anzeigen