FREIRÄUME SCHAFFEN - Für Arbeitsplätze
Etwa 20 Jahre nach dem Geschenk der deutschen Einheit und dem Ende der SED-Diktatur sind viele Strukturen in Thüringen leider eingeschlafen. Durch Mut und neue Ideen können die vielen Probleme angegangen werden – für mehr und sichere Arbeitsplätze!
Heute wird oftmals der ländliche Raum gegen die größeren Städte Thüringens ausgespielt. Die Jungen Liberalen sehen aber gerade in der Vielfalt unseres Freistaates eine besondere Chance.
INNOVATIVE STÄDTE
Wir wollen unsere Städte zu lebendigen Innovationszentren weiterentwickeln.
- Die JuLis setzen sich für Arbeitsplätze für gutausgebildete Menschen durch starke Industriezentren rund um die Hochschulstandorte ein.
- Wir fordern die Einrichtung eines landesweiten Dual-Career-Service, der im Dialog mit der Wirtschaft Arbeitsplatzpakete für junge Familien entwickelt.
- Die Existenzgründung in Thüringen muss vereinfacht werden. Die Jungen Liberalen fordern einen kostenlosen und wirksamen Gründerleitfaden und verstärkte Bemühungen zur Behebung bemängelter Bürokratie.
- Der Kammerzwang muss abgeschafft werden.
- Wir wollen ein Land der Investitionsfreudigkeit. Bürokratie muss abgebaut, Ämter verschlankt und Bürgernähe durch den Einsatz moderner Kommunikationsmittel hergestellt werden. Sämtliche Behördengänge müssen spätestens 2014 komplett am Computer durch E-Government möglich sein.
TOURISMUS ALS ZUKUNFTSMOTOR
Die Zukunft des ländlicher Raums liegt zu einem großen Teil im Tourismus. Das Beispiel der beliebten Biathlonveranstaltungen in Oberhof zeigt das enorme Interesse an attraktiven Urlaubs- und Erlebnismöglichkeiten in Thüringen. Die Jungen Liberalen regen deshalb an:
- „Klasse in der Masse“: Freiwillige Schulungs- und Zertifizierungsprogramme für Gastwirte, um die Qualität des Thüringer Tourismus weiter zu stärken,
- Anwendung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes auf Hotel- und Gastronomiedienstleistungen.
- ein Tourismuskonzept aus „einem Guss“ statt gegeneinander arbeitender Einzelprojekte.
MITTELSTAND ENTLASTEN
Das Standbein Thüringens ist ein starker Mittelstand. Kaum eine andere Gesellschaftsschicht wurde aber in den letzten Jahren durch Steuererhöhungen und „kalte Progression“ so sehr gebeutelt. Die Jungen Liberalen fordern daher
- eine Entrümpelung der mittelstandsfeindlichen Landesbürokratie,
- eine einfache und gerechte Steuerstruktur,
- eine spürbare Senkung der Steuern und Lohnzusatzkosten im Bereich kleinerer und mittlerer Einkommen,
- die sofortige Abschaffung des unnützen, teuren und bürokratielastigen Gesundheitsfonds, der die Lohnnebenkosten weiter in die Höhe getrieben hat.
STRUKTUREN VERBESSERN
Der ländliche Raum leidet heute an vielen durch die Landespolitik oftmals hausgemachten Problemen. Die Jungen Liberalen setzen sich daher ein für
- eine Re-Aktivierung der Ortskerne vor weiterer Ausdehnung der Gemeinden,
- eine gesicherte IT-Infrastruktur, etwa durch flächendeckendes DSL,
- die Stärkung der Attraktivität des Landarztberufes durch eine faire und zukunftsgerichtete Gesundheitsreform,
- Anregung und Förderung von privaten Bürgerbibliotheken,
- eine Gemeindereform durch freiwillige Zusammenschlüsse „von unten“.

